
Vorankündigung meiner Lesung am Donnerstag, 21:00 -22:00 im Litera Colonia
Hier kommt ihr direkt zur Lesung. Einfach eintreten, auf einem der Sessel niederlassen und zuhören…
Ich freue mich auf euch

Seans heutige Lesung aus Tír na NÓg (und teilweise auch aus Túatha dé Dannan) in Second Life im Rahmen des “Festival of Steam” war mehr als beeindruckend – sowohl vom Vortrag her als auch vom Ambiente. Der Autor saß in einem schwebenden Korbsessel unterhalb einer riesigen Gottesanbeterin, während ich in meinem Liegestuhl chillen konnte – hach ![]()
(gemeint sind natürlich jeweils unsere Avatare – aber es ist TATSÄCHLICH ein geiles Gefühl: Man hört gut, kann von allen Seiten per Kameraeinstellung sehen – und die Kulisse sucht ihresgleichen …)
Ich befinde mich auf der Zielgeraden: Mein etwa 420 Seiten starker Fantasyroman steht kurz vor der endgültigen Vollendung.
Exposé und Leseprobe sind fertiggestellt, und nun geht es an den Manuskript-Feinschliff.
Ich muss sagen: Ein schönes Gefühl!
„The Next Big Thing Blog Hop“ (TNBTBH) ist eine internationale Aktion, bei der Autoren (m/w) erzählen, an welchem Buch sie gerade arbeiten. Im Rahmen eines Interviews beantworten sie immer dieselben Fragen und veröffentlichen das Interview dann in ihrem Blog. Der jeweilige Autor stellt darüber hinaus die Person vor, die sie zur Teilnahme eingeladen hat und erwähnt die Autoren, die anschließend die Fragen beantworten werden.
Lola Victoria Abco war so nett, mich einzuladen.
Die Autorin lebt und schreibt nach dem Motto: „Nichts ist so ermüdend wie Eindimensionalität, weder in der Realität noch in der Fiktion.“
So bindet sie sich generell auch nicht an ein bestimmtes Genre und wählt jeweils das, was ihr am besten geeignet scheint. Mal Krimi, mal Schönliteratur, dann und wann ein Tupfer Philosophie – das Genre als Vehikel ihrer Romane, Erzählungen und Gedichte.
Hier nun mein Interview:
Was ist der Arbeitstitel Ihres Buchs?
Der Arbeitstitel lautet „Vagóor“.
Woher kam die Idee für das Buch?
Sie entstand aus meiner gleichnamigen Kurzgeschichte, die bereits 2010 in der von mir herausgegebenen Anthologie „Avatare, Roboter und andere Stellvertreter“ erschienen ist. Als diese dann von der Phantastik-Couch-Rezensentin Anja Helmers hier neben drei weiteren Storys der Kurzgeschichtensammlung besonders hervorgehoben wurde und sowohl sie selbst als auch andere Leser und Leserinnen mich fragten, ob jene Geschichte aus einem größeren Werk entnommen sei, da wuchs nach und nach der Wunsch in mir, einen Roman mit demselben Protagonisten in ähnlichem Kontext zu schreiben.
Unter welches Genre fällt Ihr Buch?
Es wird ein Fantasyroman sein.
Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung Ihres Buches?
Hadere, zögere und zaudere, Geschöpf – doch sei im Zeitpunkt deiner Bestimmung bereit!
Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?
Darüber habe ich mir tatsächlich schon seit Längerem den Kopf zerbrochen. Das ist nämlich generell so eine Art Hobby von mir, darüber nachzudenken, welcher Schauspieler welchen literarischen Protagonisten bestmöglich verkörpern könnte.
Bei meinem eigenen Werk, um das es hier geht, finde ich das gar nicht mal so einfach, weil alle in Frage kommenden Schauspieler zu alt dafür sind. Man müsste hier also – denke ich – neu casten (oder man bräuchte jeweils eine extrem gute Maske)
Tom Wlaschiha hätte Vagóor klasse verkörpern können, wäre er 22 Jahre jünger (hier wünsche ich mir tatsächlich das abartige Talent von Maskenbildnern, denn genauso sieht er bis auf das Alter aus!). Und Megan Fox als meine weibliche Hauptfigur müsste immerhin noch 9 Jahre jünger sein.
Werden Sie Ihr Buch selbst verlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?
Bislang bin ich noch nicht mit Agenten in Kontakt getreten, werde dies aber tun, sobald das Werk überarbeitet vorliegt. Ich bin derzeit mit dem Redigieren des Textes beschäftigt und füttere parallel meine Beta-Leser mit den bereits bearbeiteten Passagen.
Ansonsten ist es so, dass ich mit einem generell interessierten Verleger diesbezüglich bereits vor längerer Zeit Kontakt hatte. Insgesamt schließe ich jedenfalls auch das Selbstverlegen nicht aus, denn erscheinen wird dieser Roman
Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?
Etwa ein Dreivierteljahr.
Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?
Mein Roman ist an sich eigentlich nicht vergleichbar mit den Fantasyromanen von George RR Martin, aber ich muss doch sagen, dass er mich am meisten beeinflusst und mein größtes Vorbild ist.
Was sonst über Ihr Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?
Es erschafft eine Welt, in die man ganz hineintaucht, den eigenen Sorgen des Alltags entflieht und nur noch mitfühlt mit dem Protagonisten und seinen Freunden. Es geht unter anderem darum, sich für andere einzusetzen – etwas, das in unserer Welt nicht mehr ganz selbstverständlich ist.
Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?
Ja, sehr gerne. Ich möchte es mir nicht nehmen lassen, weitere Kollegen und Kolleginnen, die ich sehr zu schätzen gelernt habe, zu nominieren. Da wäre zunächst einmal
Gerd Scherm, Autor und bildender Künstler.
Er ist Verfasser humorvoller mythischer Fantasy wie “Der Nomadengott”, “Die Irrfahrer”, “Die Weltenbaumler”, aber auch von Dramen, Lyrik, Stories und Essays.
Dann möchte ich Carolin Hafen nominieren. Sie schreibt Kurzgeschichten und Kolumnen, Prosa und Kindergeschichten. Meistens lustig. Sie ist regelmäßig auf der get shorties Lesebühne in Süddeutschland zu sehen & zu hören.
Schemajah Schuppmann wird als Nächster von mir hervorgehoben. Nach dem Motto “Die Gedanken sind frei” gelingt es ihm immer wieder, Reisen in fantastische Welten zu genießen und seine Leser dorthin mitzunehmen. Er schreibt u.a. Kinder-, Sach- und Horrorbücher.
Und last but not least will ich meinen Mann Sean O’Connell benennen, der einen wirklich irren Phantastik-Mix schreibt und sich hierbei nicht eindeutig in ein vorgegebenes Schema pressen lässt.
Sehr gerne erwähnt hätte ich außerdem Arthur Gordon Wolf, Miriam Pharo und Jörg Karweick, die jedoch kein eigenes Blog betreiben, soweit mir bekannt ist.
Ich selbst habe mir für das Neue Jahr zumindest die Fertigstellung meines derzeitigen Fantasyromans vorgenommen und auch schon das nächste Projekt anvisiert… Langeweile kommt jedenfalls nicht auf und so wünsche ich euch und uns allen ein
HAPPY 2013
Soeben habe ich mein Buchschenkerpaket abgeholt. Zu meiner großen Freude hat alles wunderbar geklappt und als wir das Paket gleich vor Ort in der Gemeindebücherei Vogt öffneten (eine Mitarbeiterin fragte, ob ich ein Exemplar an die Bücherei verschenken wolle), lagen tatsächlich fein säuberlich 30 Exemplare von Tad Williams/Deborah Beale: Die Drachen der Tinkerfarm darin. Und was noch besser ist: Es handelt sich um eine Sonderedition, extra zum Welttag des Buches. Jedenfalls freue ich mich schon auf das fleißige Verschenken der Bücher an Freunde, Bekannte, Verwandte, Kollegen und Nachbarn – ganz im Sinne der Aktion unter dem Motto: Lesefreunde teilen Lesefreude! Mehr zum Hintergrund dieser spannenden, erstmaligen Initiative zum UNESCO Welttag des Buches am 23. April 2012 findet man hier.
Und hier seht ihr selbst, wie schön die zu verschenkenden Drachenbücher aussehen
Endlich ist es soweit – der erste offizielle Hobbit Trailer ist da (etwa ein Jahr vor Kinostart und ca. 10 Jahre nach Kinostart “Die Gefährten”)!
Gigantische Schlüsselszenen mit gewohnt tollen Schauspielern und spektakulärer landschaftlicher Kulisse und ein fast irisch anmutender Zwergengesang … machen definitiv Lust auf mehr. Ein Jahr kann so lang sein …
Hier der Trailer
oder auch über diese Seite (Herr der Ringe Film) zu sehen.
Willkommen zurück in Mittelerde!
Viel Spaß dabei!