Mein Gedicht “Gut’ Christkind” wurde – wie bereits erwähnt – von 1001 Buch ausgewählt und befindet sich nun in der vertonten Version hinter dem heutigen Türchen des literarischen Adventskalenders 2012. Hört doch mal rein 
von Susanne O’Connell
Autoren und Autorinnen fordern sich derzeit mit der Nr. 777 gegenseitig heraus – so auch ich seitens mehrerer lieber Kollegen und Kolleginnen. Diese Herausforderung beinhaltet, 7 Sätze von Seite 7 des gerade in Arbeit befindlichen Werks bei Facebook oder im eigenen Blog zu posten, um dann 7 andere AutorInnen herauszufordern, das ebenfalls zu tun. Eine interessante Idee, wie ich finde, bei der ich gerne mitmache.
Hier also meine sieben Sätze von Seite sieben (wobei sich in Kürze evtl. noch ein Prolog “vorschieben” könnte
)
Er spürte förmlich, wie die Wesen der Nacht aus ihren Löchern und Felsspalten krochen und an ihm hinaufwollten, um in seine Körperöffnungen zu dringen und Besitz von ihm zu ergreifen. Immerhin taten das einige der Motten und Würmer bekanntermaßen tatsächlich bei allen, die es wagten, sich nach Verlöschen des Tageslichts weiterhin draußen aufzuhalten. Es gab da diese Aurellienwürmer, die sich durch ihre besonders sanfte Oberflächenstruktur vollkommen unbemerkt am Körper des Opfers hinaufarbeiteten und in die Ohren schlüpften, um ins Innere vordringen zu können. Hatten sie diesen Weg unbemerkt hinter sich gebracht, so beschritten sie den Pfad ihres ewigen Erfolgs, indem sie langsam aber stetig die Lungenflügel ihrer Beute auffraßen, bis diese verendete. Sonst war er immer aufgesprungen und hatte seinen Leib wild abgeklopft, wenn er an solche Geschöpfe und ihre Essgewohnheiten gedacht hatte, heute jedoch hoffte er fast, die Würmer würden ihn auseinandernehmen und zu reiner Biomasse zersetzen. Während er darüber nachdachte, wie es wohl sein mochte, langsam zu Abfall zu zerfallen, spürte er eine sanfte Berührung an seinem Ellbogen und fuhr zusammen. Etwas Pelziges glitt über seinen Oberarm, das ihm eine Gänsehaut verursachte, was bei seiner äußerst robusten Haut überaus selten vorkam.
Übrigens habe ich vor, das Werk, aus dem der Ausschnitt stammt, bis Jahresende zu vollenden
So, und jetzt ihr
Soeben habe ich mein Buchschenkerpaket abgeholt. Zu meiner großen Freude hat alles wunderbar geklappt und als wir das Paket gleich vor Ort in der Gemeindebücherei Vogt öffneten (eine Mitarbeiterin fragte, ob ich ein Exemplar an die Bücherei verschenken wolle), lagen tatsächlich fein säuberlich 30 Exemplare von Tad Williams/Deborah Beale: Die Drachen der Tinkerfarm darin. Und was noch besser ist: Es handelt sich um eine Sonderedition, extra zum Welttag des Buches. Jedenfalls freue ich mich schon auf das fleißige Verschenken der Bücher an Freunde, Bekannte, Verwandte, Kollegen und Nachbarn – ganz im Sinne der Aktion unter dem Motto: Lesefreunde teilen Lesefreude! Mehr zum Hintergrund dieser spannenden, erstmaligen Initiative zum UNESCO Welttag des Buches am 23. April 2012 findet man hier.
Und hier seht ihr selbst, wie schön die zu verschenkenden Drachenbücher aussehen
Ja, das hier sollte sich so manch einer tatsächlich hinter die Ohren schreiben! In diesem Sinne: Schlaft schön und macht euch mal keine Sorgen
Hier gefunden bei Walter Moers auf facebook.
Für alle Leseratten und Belesenen ist sicherlich das derzeitige Gewinnspiel von Heyne interessant.
Man kann dort mit Wissen und etwas Glück ein Paket mit spannenden und unterhaltenden Taschenbüchern gewinnen. Unter allen Einsendern, die die Gewinnspielfragen richtig beantworten, werden 50 Buchpakete mit je 6 Heyne-Büchern und 100 Buchpakete mit je 3 Heyne-Büchern verlost. Teilnahmeschluss ist der 16. Mai 2012. Das Gewinnspiel und weitere Infos hierzu findet man hier.
An alle Teilnehmenden an dieser Stelle schon einmal: Viel Erfolg
Um mal ganz Große zu nennen: Nicht nur Stephen King und Peter Straub haben es in ihren Büchern “Der Talisman” und “Das schwarze Haus” vorgemacht. Es ist möglich, zusammen zu schreiben, zu überarbeiten und schließlich ein literarisches Werk guter Qualität zu erschaffen. Neugierig durch derlei Vorbilder, haben Sean und ich unsere erste gemeinschaftliche Kurzgeschichte verfasst, die nun in der nackten Rohfassung vor uns liegt und noch der Überarbeitung bedarf. Doch schon jetzt lässt sich sagen: Es war eine ganz neue Erfahrung, und sie hat Spaß gemacht