Fantasy Channel bringt “Hokuspokus” und “Vagóor”

Nach dem erfreulichen Erfolg der Ausstrahlung des “Susanne O’Connell-Specials” (es sind bereits 139 Hörer und 21 Mal Applaus registriert, was als weit überdurchschnittlich zu bezeichnen ist) werden am kommenden Dienstag, 22.11.11 um 10:00 auf dem Fantasy-Channel auf dem Portal 1000Mikes wiederum 2 meiner Kurzgeschichten zu hören sein. Es liest wiederum die geschätzte Rena Larf!

Rena Larf liest

Zum Vortrag kommen:

Hokuspokus (erste Printveröffentlichung im Sperling Verlag, Anthologie „Mitten unter uns“, zweite Printveröffentlichung im net-Verlag, Anthologie „Zauberwelt – Magische Momente“)
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Vagóor (Printveröffentlichung in der von Susanne herausgegebenen Anthologie „Avatare, Roboter & andere Stellvertreter“, Wendepunkt Verlag)
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Gelesen von:
Rena Larf
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Musik: “RORATE COELI” von Axis Mundi Actum

Also heißt es reinhören und genießen am 22. November um 10:00!

Ich freu mich schon auf eure Rückmeldungen :)

Hier geht’s zum Fantasy Channel

Wenn die Sendung ausgestrahlt wurde, geht automatisch die MP3 vom Podcast ins Archiv des Senders, wo man es dann zu jeder beliebigen Tag-und Nachtzeit – rund um die Welt – HIER hören/downloaden kann.



Gedicht zum 1. April

Ein gutes Stückchen

von Susanne O’Connell

 

Der Vater hat ganz still gelacht

man wusste nicht, was er gedacht

hat Mutter noch mal zart geküsst

„Schade, dass ihr gehen müsst!“

 

Als die Kinder an der Hand,

sprach Mutter an den Mann gewandt:

„Der Hund bleibt aber hier bei dir.

Geh dann mal mit ihm vor die Tür.“

 

Er wusst’, sie blieben länger aus

erst Arzt, dann Metzger, Großkaufhaus.

In Ruhe tat er alles sachte,

bis er schlussendlich herzlich lachte.

 

Nach Stunden kamen sie dann heim,

er hofft’, sie gingen auf den Leim.

Er schlug die Hand sich vor den Mund:

„Herrje, vergessen ganz den Hund!“

 

Die Jule zu dem Tier gekrabbelt,

fortwährend vor sich hingesabbelt.

Sie sah das große, braune Stück

und jauchzte auf vor lauter Glück.

 

Gleich war es in der kleinen Hand,

die Mutter schreiend hingerannt,

doch Jule Waldis Exkremente

sich in den Schlund schob, ganz behände.

 

Zu spät, welch eklig Ungemach.

Ein lautes Jammern „Ach, Kind, ach!“

Und Julchen, gierig wie ein Schwein,

schob weiter Stück für Stück hinein.

 

Sie sagte: „Das ist wirklich lecker.

Was soll nur wieder das Gemecker?“

Der Vater lachte jetzt ganz schrill

und klärte auf: „April, April!“

 

Er hatte vorher rasch und gut

gebacken jenen Schokohut

der aussah, wirklich ganz und gar

wie der Kot von Waldemar.

© Susanne O’Connell

 

Bild gezeichnet von Sean O’Connell
Anmerkung: dieses Gedicht habe ich in der Tradition der Gedichte Wilhelm Buschs verfasst. Es ist bereits im vergangenen Jahr im net-Verlag in “Schmunzelreime” erschienen.

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„Ein gutes Stückchen“ erschienen


Die Anthologie Schmunzelreime ist nun im net-Verlag erschienen. Darin: mein Gedicht „Ein gutes Stückchen“, das eine Pointe “ganz besonderer Art” hat …

erscheint demnächst im net-Verlag