The Next Big Thing Blog Hop – mein Interview

„The Next Big Thing Blog Hop“ (TNBTBH) ist eine internationale Aktion,  bei der Autoren (m/w) erzählen, an welchem Buch sie gerade arbeiten. Im Rahmen eines Interviews beantworten sie immer dieselben Fragen und veröffentlichen das Interview dann in ihrem Blog. Der jeweilige Autor stellt darüber hinaus die Person vor, die sie zur Teilnahme eingeladen hat und erwähnt die Autoren, die anschließend die Fragen beantworten werden.

Lola Victoria Abco war so nett, mich einzuladen.

Die Autorin lebt und schreibt nach dem Motto:  „Nichts ist so ermüdend wie Eindimensionalität, weder in der Realität noch in der Fiktion.“

So bindet sie sich generell auch nicht an ein bestimmtes Genre und wählt jeweils das, was ihr am besten geeignet scheint. Mal Krimi, mal Schönliteratur, dann und wann ein Tupfer Philosophie – das Genre als Vehikel ihrer  Romane, Erzählungen und Gedichte.

 

Hier nun mein Interview:

Was ist der Arbeitstitel Ihres Buchs?

Der Arbeitstitel lautet „Vagóor“.

Woher kam die Idee für das Buch?

Sie entstand aus meiner gleichnamigen Kurzgeschichte, die bereits 2010 in der von mir herausgegebenen Anthologie „Avatare, Roboter und andere Stellvertreter“ erschienen ist. Als diese dann von der Phantastik-Couch-Rezensentin Anja Helmers hier neben drei weiteren Storys der Kurzgeschichtensammlung besonders hervorgehoben wurde und sowohl sie selbst als auch andere Leser und Leserinnen mich fragten, ob jene Geschichte aus einem größeren Werk entnommen sei, da wuchs nach und nach der Wunsch in mir, einen Roman mit demselben Protagonisten in ähnlichem Kontext zu schreiben.

Unter welches Genre fällt Ihr Buch?

Es wird ein Fantasyroman sein.

Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung Ihres Buches?

Hadere, zögere und zaudere, Geschöpf – doch sei im Zeitpunkt deiner Bestimmung bereit!

Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?

Darüber habe ich mir tatsächlich schon seit Längerem den Kopf zerbrochen. Das ist nämlich generell so eine Art Hobby von mir, darüber nachzudenken, welcher Schauspieler welchen literarischen Protagonisten bestmöglich verkörpern könnte.
Bei meinem eigenen Werk, um das es hier geht, finde ich das gar nicht mal so einfach, weil alle in Frage kommenden Schauspieler zu alt dafür sind. Man müsste hier also – denke ich – neu casten (oder man bräuchte jeweils eine extrem gute Maske) 😉  Tom Wlaschiha hätte Vagóor klasse verkörpern können, wäre er 22 Jahre jünger (hier wünsche ich  mir tatsächlich das abartige Talent von Maskenbildnern, denn genauso sieht er bis auf das Alter aus!). Und Megan Fox als meine weibliche Hauptfigur müsste immerhin noch 9 Jahre jünger sein.


Werden Sie Ihr Buch selbst verlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?

Bislang bin ich noch nicht mit Agenten in Kontakt getreten, werde dies aber tun, sobald das Werk überarbeitet vorliegt. Ich bin derzeit mit dem Redigieren des Textes beschäftigt und füttere parallel meine Beta-Leser mit den bereits bearbeiteten Passagen.
Ansonsten ist es so, dass ich mit einem generell interessierten Verleger diesbezüglich bereits vor längerer Zeit Kontakt hatte.  Insgesamt schließe ich jedenfalls auch das Selbstverlegen nicht aus, denn erscheinen wird dieser Roman 🙂

Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?

Etwa ein Dreivierteljahr.

Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?

Mein Roman ist an sich eigentlich nicht vergleichbar mit den Fantasyromanen von George RR Martin, aber ich muss doch sagen, dass er mich am meisten beeinflusst und mein größtes Vorbild ist.

Was sonst über Ihr Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?

Es erschafft eine Welt, in die man ganz hineintaucht, den eigenen Sorgen des Alltags entflieht und nur noch mitfühlt mit dem Protagonisten und seinen Freunden. Es geht unter anderem darum, sich für andere einzusetzen – etwas, das in unserer Welt nicht mehr ganz selbstverständlich ist.

Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?

Ja, sehr gerne. Ich möchte es mir nicht nehmen lassen, weitere Kollegen und Kolleginnen, die ich sehr zu schätzen gelernt habe, zu nominieren. Da wäre zunächst einmal

Gerd Scherm, Autor und bildender Künstler.
Er ist Verfasser humorvoller mythischer Fantasy wie „Der Nomadengott“, „Die Irrfahrer“, „Die Weltenbaumler“, aber auch von Dramen, Lyrik, Stories und Essays.

Dann möchte ich Carolin Hafen nominieren. Sie schreibt Kurzgeschichten und Kolumnen, Prosa und Kindergeschichten. Meistens lustig. Sie ist regelmäßig auf der get shorties Lesebühne in Süddeutschland zu sehen & zu hören.

Schemajah Schuppmann  wird als Nächster von mir hervorgehoben. Nach dem Motto „Die Gedanken sind frei“ gelingt es ihm immer wieder, Reisen in fantastische Welten zu genießen und seine Leser dorthin mitzunehmen. Er schreibt u.a. Kinder-,  Sach- und Horrorbücher.

Und last but not least will ich meinen Mann Sean O’Connell benennen, der einen wirklich irren Phantastik-Mix  schreibt und sich hierbei nicht eindeutig in ein vorgegebenes Schema pressen lässt.

Sehr gerne erwähnt hätte ich außerdem Arthur Gordon Wolf, Miriam Pharo und Jörg Karweick, die jedoch kein eigenes  Blog betreiben, soweit mir bekannt ist.

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