Der Wind streicht

Dort, wo der Wind mir die Segel streicht,

der Orkan mich zu fassen vermag,

dort, wo ich an der Wurzel des Lebens

haltlos geworden bin.

 

Dort sitze ich nun und höre das Sausen

und Brausen des Winds

das mir die Ohren aushöhlt,

mir meinen Schädel entleert.

 

Und es ist gut so,

denn Leere lässt sich füllen

mit Neuem, mit Schönem.

Ich entwirre mein Haar …

 

Dort sitze ich und sehe, wie der Sonne Glanz

erneut erstrahlt am Firmament.

Er ist vorüber, der Sturm,

und lässt mich gestärkt zurück:

 

Er ist vorüber,

nicht ich.

 

@ Susanne O’Connell

 

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